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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
 
die Urlaubswelle 2026 erlebt gerade ihren Höhepunkt, alle Bundesländer haben Ferien. Wie verbringen Sie die schönste Zeit des Jahres? Am Strand, in den Bergen oder auf einem Kulturtrip? Wenn Sie eine Auslandsreise planen, sollten Sie gesundheitliche Vorsichtsmaßnahmen nicht aus den Augen verlieren, denn manche "Urlaubsmitbringsel" können nicht nur lästig, sondern auch gefährlich sein. Wir haben für Sie einen Überblick zu den wichtigsten parasitären Erkrankungen zusammengestellt.
 
Aus gutem Grunde haben wir für diesen Newsletter einen "gewichtigen" Schwerpunkt gewählt: Ab sofort können Sie über uns zwei neue Blutmarker anfordern, die helfen, neurodegenerative Erkrankungen verlässlich abzuklären. Das bereichert weiter unser Portfolio und stärkt unsere Fachkompetenz. Selbstredend, das macht uns sehr stolz!
 
Unsere Kollegin Andrea Feneberg, Diplom-Oecotrophologin, ist der Frage nachgegangen, ob parasitäre Infektionen möglicherweise Mitverursacher von neuropsychiatrischen Krankheitsbildern sind. Sie ist dabei auf teils überraschende Erkenntnisse gestoßen.
 
Was kann man tun, um Symptome bei neurodegenerativen Erkrankungen zu mildern? Das Enzym Bromelain kann hier viel bewirken. Erfahren Sie in dem ausführlichen Beitrag mehr über die Anwendungsgebiete.
 
In der Rubrik Stoffwechsel verweisen wir noch auf wichtige Parameter, um kardiovaskuläre Risiken frühzeitig abzuklären. Die Marker intaktes Proinsulin und Adiponektin besitzen hier einen gesonderten Stellenwert.
 
Was meinen Sie, ist das ausreichend Lesestoff für zwei Monate? Wir machen nämlich Newsletter-technisch eine kreative Sommerpause und melden uns nach den "großen Ferien" wieder. Vergessen Sie auf keinem Fall, dass im September unsere Seminarreihe Neurostress startet. Den Auftakt macht Frankfurt.
 
Wir wünschen Ihnen eine entspannte und erholsame Urlaubszeit, ohne unliebsame Mitbringsel.
 
Ihr Eurofins Lab4more Team
 
Inhaltsverzeichnis
»Neu bei uns: Labordiagnostik bei neurodegenerativen Erkrankungen
»Erregerassoziierte neuropsychiatrische Aspekte
»Enzym mit Potenzial: Bromelain
»Montezumas Rache: Parasitosen nach Reisen
»Frühmarker für Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen
»Test ITT TBC eingestellt
»Begriffsänderung von PCOS in PMOS
»12. August 2026: Neurolab-Produkt-Coaching
»Neurostress Seminare in Frankfurt, Köln und Leipzig
»Herbst-Workshop, 16./17. Oktober in München
Neurodegenerative Erkrankungen
Neu bei uns: Labordiagnostik bei neurodegenerativen Erkrankungen
Wir erweitern unser diagnostisches Portfolio um zwei moderne Blutmarker: phosphoryliertes Tau 217 (pTau217) und Neurofilament light chain (NfL). Damit können wir künftig neurodegenerative Erkrankungen verlässlicher abklären, insbesondere Alzheimer. Beide Marker zeichnen sich durch eine hohe analytische Sensitivität und gute klinische Aussagekraft aus.
 
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Erregerassoziierte neuropsychiatrische Aspekte
Parasitäre und vektorübertragene Infektionen sind mögliche Mitverursacher neuropsychiatrischer Erkrankungen. Studien aus der Neuroimmunologie stützen den Zusammenhang zwischen latenter Parasiteninfektion und neuropsychiatrischen Symptomen. Zwar ist nicht bewiesen, dass Parasiten Depressionen kausal auslösen, die Studien zeigen aber immunologische und neurobiologische Mechanismen, die die entsprechenden Symptome aufrechterhalten oder verstärken.
 
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Enzym mit Potenzial: Bromelain
Bromelain ist eine komplexe Mischung aus Proteasen, die man aus der Ananas gewinnt. Das Enzym besitzt anti-entzündlichen, anti-thrombotischen, fibrinolytischen sowie immun-modulatorischen Nutzen. Zusätzlich verbessert es die Wundheilung und Blutzirkulation. Letzteres birgt vor allem viel Potenzial bei der der Behandlung von neurodegenerativen Erkrankungen.
 
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Reisemedizin
Montezumas Rache: Parasitosen nach Reisen
Sommerferien, Urlaubszeit: Je nachdem wo die Reise hingeht, sollte man hinsichtlich der Gesundheit einige Vorsichtsmaßnahmen treffen. Denn nicht immer sind Mitbringsel von Reisen erfreulich. Zu den unerwünschten Souvenirs gehören Parasitosen, die man am besten schnell wieder los wird. Wir geben Ihnen einen Überblick über die häufigsten Erkrankungen.
 
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Stoffwechsel
Frühmarker für Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Schon seit einigen Jahren wächst das Verständnis dafür, wie Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zusammenhängen. Insulinresistenz und Betazellversagen sind maßgeblich verantwortlich für die Entstehung von Arteriosklerose. Diese wiederum erhöht das kardiovaskuläre Risiko. Die Marker intaktes Proinsulin und Adiponektin sind dabei hervorzuheben.
 
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Labor News
Test ITT TBC eingestellt
Der ITT TBC dient dem Nachweis einer Infektion mit Mycobacterium tuberculosis. Er wird u. a. bei Risikopatienten sowie vor Beginn einer immunsuppressiven Therapie durchgeführt, um eine latente oder aktive Tuberkulose auszuschließen.
 
Leider müssen wir die Untersuchung ITT TBC/ Quantiferon ab sofort einstellen. Grund hierfür ist die geringe Nachfrage und die begrenzte Haltbarkeit der benötigten Reagenzien, so dass eine wirtschaftliche und qualitativ verlässliche Durchführung nicht gegeben ist.
 
Wir danken für Ihr Verständnis.
Begriffsänderung von PCOS in PMOS
Im Mai 2026 wurde auf dem Europäischen Kongress für Endokrinologie in Prag bekannt gegeben, dass das "polyzystische Ovarialsyndrom" (PCOS) langfristig umbenannt wird. Der neue Name "polyendokrines metabolisches Ovarialsyndrom" (PMOS) wird den zugrundeliegenden Hormonstörungen mit Auswirkungen auf die weibliche Fruchtbarkeit besser gerecht. Die vollständige Umsetzung in den Leitlinien ist für etwa 2028 geplant. Bis dahin können beide Begriffe parallel verwendet werden.
 
Wir werden den neuen Begriff sukzessive in die Befundung und auf dem Leitbogen einführen.
 
Zum Nachlesen: The Lancet: Volume 407, Issue 10545, P2329-2339June 06, 2026: „Polyendocrine metabolic ovarian syndrome, the new name for polycystic ovary syndrome: a multistep global consensus process“
Neurolab
12. August 2026: Neurolab-Produkt-Coaching
Der Nahrungsergänzungsmittel-Hersteller Neurolab bietet am Mittwoch, 12. August 2026 wieder ein Produkt-Coaching mit wissenschaftlichem Update an.
 
Thema: Burnout, Depressionen und Stressfolgeerkrankungen - Therapeutische Konzepte zwischen Neurobiologie und Mikronährstoffmedizin
 
Referent: Dr. rer. nat. Peter Schneider, Forschung & Entwicklung
 
Das Webinar beginnt um 19:00 Uhr und dauert zirka eine Stunde inkl. anschließener Fragerunde. Bitte registrieren Sie sich unbedingt vor Schulungsstart.
 
Bitte beachten Sie, eine Anmeldung zur Schulung ist nur über den Neurolab-Kunden-Login möglich.
 
Registrieren Sie sich hier für den Neurolab Kundenbereich.
Veranstaltungen
Neurostress Seminare in Frankfurt, Köln und Leipzig
Das Interesse an unseren Neurostress-Veranstaltungen ist ungebrochen groß. Darum nehmen wir ab Herbst diese erfolgreiche Seminar-Reihe wieder in unser Programm auf.
 
Heilpraktiker Magnus Hirschfeld und Neurostress-Spezialistin Dr. rer. nat. Annemarie Neuner-Kritikos laden alle interessierten Therapeuten herzlich zu weiteren Fortbildungen mit dem Thema "Neurostress ist messbar!" ein. Die beiden Referenten beleuchten Spannungsfelder zwischen Nerven und Darm. Sie blicken ganzheitlich auf verschiedene Symptomatiken wie chronische Erschöpfung, depressive Verstimmungen etc. und zeigen anschaulich Diagnostikansätze sowie Therapiemöglichkeiten auf.
 
Termine 2026:
  • 19. September in Frankfurt
  • 26. September in Köln
  • 7. November in Leipzig / Markkleeberg
 
Die Veranstaltung richtet sich an alle Therapeuten (Ärzte, Heilpraktiker, Psychologen, Coaches, Physio- und Ergotherapeuten), die Patienten mit Neurotransmitter-vermittelten Störungen und Stressproblematik betreuen. Das Seminar richtet sich sowohl an Neueinsteiger als auch an erfahrene Kollegen.
 
Wenn Sie Interesse an unserer Neurostress-Reihe haben und nähere Informationen benötigen, dann besuchen Sie unsere Veranstaltungsseite auf www.lab4more.de. Sollten Sie vorab Fragen haben, können Sie die jederzeit gerne an marketing@lab4more.de richten.
Herbst-Workshop, 16./17. Oktober in München
Das Thema chronischer Schmerz ist komplex und umfasst verschiedene Formen und Ursachen.
 
Ursachen von Schmerzen lassen sich in vielen Fällen über gezielte labordiagnostische Möglichkeiten identifizieren: Das Messen von Entzündungsparametern bei entzündlichen Schmerzen oder spezifischen Markern bei rheumatoiden und anderen autoimmunen Schmerzformen hilft eine wirksame Therapie zu treffen. Bei Verdacht auf Myalgien oder infektionsbedingte Schmerzen (Borrelien, Varizella-Zoster) können spezielle Marker Klarheit bringen. Neuropathische Schmerzen entstehen nicht nur stoffwechselbedingt, Vitamin- und Elektrolyte-Mangel kann ebenso zu Nervenschädigungen führen. In der Tumortherapie spielt die natürliche Schmerzbehandlung komplementär eine wichtige Rolle.
 
Unser Herbst-Workshop soll Ihnen dieses vielschichtige Thema näherbringen. Wir wollen diskutieren, analysieren, hinterfragen etc.
 
Wir treffen uns am 16./17. Oktober 2026 wieder im Novotel München City, Hochstraße 11.
 
Nähere Informationen zum Programm, Workshop-Ablauf und den Referenten finden Sie hier. Wenn Sie Fragen haben, schreiben Sie eine E-Mail an marketing@lab4more.de.
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